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Kenia-Armut-Bildungsnotstand




Armut in Kenia – und deren Folgen: mangelhafte und sehr schlechte Ausbildung

 

Meine Absicht nach Kenia zu reisen hatte zwei Ziele:

-         1. Ich wollte die Verträglichkeit der klimatischen Verhältnisse testen und prüfen,
ob sie für mich passen – und wie sie passend waren!

-         2. Ich wollte das „wirkliche“ Leben der einfachen Menschen kennen lernen.

 

Ich konnte auch dieses 2. Ziel realisieren und ich hatte eine weit verbreitete Armut bis hin zum Leben unterhalb der Armutsgrenze gesehen. Nicht weit entfernt von Dörfern gibt es
noch heute Gegenden, in denen Menschen, die noch
kaum Weiße gesehen haben. Sie waren sehr freundlich und sie leben in einem schönen, grünen Umfeld, fern von Zivilisation. Mich haben
ihre Lebensumstände nicht schockiert, aber tief berührt. Sie habe keine Behausung im üblichen

Sinn. Es gab teilweise nur zwei Wände, die zur Ozeanseite hin standen, ohne Dach und der Boden war das Gras, auf das diese Wände platziert sind. Diese Wände sollten vor kaltem
Wind, der vom Ozean herüberweht schützen. In den Ecken dieser Wände sah ich papierdünne alte Decken und Kalabassen für das Wasser.

 

Normalerweise habe ich viele Fotos geschossen, aber bei diesen freundlichen Menschen konnte ich es nicht. Ich fühlte Scham, dass es noch immer Menschen gibt, die so leben müssen. Ich kannte bereits diese Art Armut aus Russland.

Der Unterschied war extrem, da in Russland die Armut den Menschen ins Gesicht geschrieben steht, ihre Haltung strahlt diese Armut aus. In Kenia ist das anders. Dort kann man nicht
ohne weiteres erkennen, ob es sich um arme oder extrem
arme Menschen handelt, da sie diese Armut nicht zeigen.

Ich hatte mit verschiedenen Kenianern , die selbst arm oder sehr arm sind gesprochen, da sie entweder selbst keine Arbeit haben oder aber nicht bezahlt werden. Dadurch können sie sich auch nicht um ihre Familien kümmern. Viele Väter leben fern Ihrer Familien in Städten, in der Hoffnung Arbeit zu finden. Meistens finden sie keine und versuchen täglich an bestimmten Plätzen eine Tagelöhnerarbeit zu finden. Da es zu viele sind, hat nicht jeder eine solche
Möglichkeit. Die Gründe für die hohe Arbeitslosigkeit sind vielfältig. Der Hauptgrund ist jedoch die mangelhafte oder sehr schlechte Schulausbildung. Darüber wollte ich mehr wissen und habe viele unterschiedliche Menschen gefragt.

Die Antwort war immer: die Grundschuljahre sind kostenlos, ab der Sekundarstufe müssen Schulgeld, Schulunform und Bücher, Hefte usw. bezahlt werden. Staatliche Unterstützung
gibt es nicht.
Fazit: Ohne Arbeit kein Geld, keine
gute Schulausbildung!    


In dem Hotel, in dem ich während meines Aufenthaltes wohnte, lernte ich eine
Schweizerin kennen, die jedes Jahre für einige Wochen in einer Kleinstadt am Indischen Ozean ist. Sie
ist Lehrerin und arbeitet für ein Schweizer Netzwerk.
Sie ist verantwortlich für die Erwachsenenbildung in jenem Bereich. Ich teilte ihr mit, dass ich Interesse hätte, dieses Netzwerk näher kennen zu lernen und falls ich wirklich in Kenia leben darf, sie auch zu unterstützen. Das könnte eine Herzensangelegenheit werden, der ich mich verschreiben
könnte. Es wäre für
mich eine große Herausforderung, da ich noch nie in meinem Leben weder Kinder noch Erwachsene unterrichtet habe. Mein Vorteil wären meine Sprachkenntnisse

in Swahili, der 2. offizellen Landessprache  in Kenia, die ich nun seit ca. 10 Monaten lerne.
Ich habe bereits große Fortschritte gemacht und kann mich bereits unter
halten und kann sie lesen und schreiben. Mit diesen Kenntnissen würde ich gerne unterstützen.

 

Es gibt natürlich auch einige ausländische soziale Netzwerke, die sich um die Bildung verdient machen. Da jedoch immer alles eine Frage von den finanziellen Mitteln abhängig ist, sind auch deren Aktivitäten begrenzt auf einige wenige Regionen.


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